Der erste Schritt in Richtung Abenteuer

Alles begann mit einer Unterhaltung im Auto. Kumpel Max (Beifahrer) erzählte mir (Moritz, Fahrer), dass er und Alex (Rückbank) 2018 eine Rallye durch Europa organisieren würden.

Max: „Nur alte Autos, kein Navi, keine Autobahnen. Jedes Team sammelt Spenden für ’nen Guten Zweck.“

Ich: „Nice! Wie alt müssen die Karren denn sein?“

Max: „20 Jahre oder älter.“

Ich: „Ich glaub die 20 macht mein Volvo dieses Jahr voll.“

Alex: „Was machst du denn so Anfang Juli 2018?“

Ich: „Ich glaub, ich fahr‘ bei so’ner Rallye mit!“

Max & Alex: „Nice!“

Mir war allerdings klar, dass ich eine solche Sause niemals alleine bewältigen würde – das machte schon ein Blick auf die Eckdaten deutlich: 16 Tage lang sollte es durch 20 Länder Mittel- und Süd-Osteuropas gehen. Mehr als 7500 Kilometer. Macht pro Tag … mehr als einer alleine schafft. Dann noch navigieren? Und dann der ganze Orga-Kram im Vorfeld: Sponsoren suchen, Spenden sammeln. Unmöglich! Ich begann also, meine Augen nach einem geeigneten Mitstreiter offen zu halten.

Den fand ich bereits ein paar Tage später – im Büro nebenan. Jens und ich arbeiten gemeinsam in der Online-Redaktion der FH Münster. Er macht Social Media, ich mach Internet. Gemeinsam produzieren wir auch Videobeiträge für den Youtube-Kanal der Hochschule. Bei einer kleinen Redaktionssitzung erzählte ich von der Rallye. „Ich glaub das ganze kann man auch super medial mitnehmen. Schön ’ne Art Doku oder so ähnlich drehen, ordentlich Fotos machen – die Sache bietet Potential für ein multimediales Feuerwerk!“ Jens Ohren wurden größer. Ich brauchte noch ein paar Tage und ein bisschen Überredungskunst („Komm, du wirst auch nicht jünger – wenn sich so ’ne Möglichkeit bietet, dann pack‘ sie dir!“) und schließlich war er an Bord.

Ein Jahr haben wir jetzt Zeit, unsere wilde Sause vorzubereiten. Und alles, was in dieser Zeit passiert, werden wir in unserem Blog, auf Facebook, Youtube und auch auf Instagram dokumentieren.

Es wird spannend. Es wird großartig.

Es wird ein Abenteuer.